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Wolfgang Lantermann

* 03.03.1936
† 14.11.2009
Erstellt von FUNKE Medien NRW GmbH
Angelegt am 14.11.2009
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Kondolenz

Von Eva Ewald, Korschenbroich

19.11.2009 um 14:31 Uhr
Mit tiefer Betroffenheit habe ich heute über Hans aus der Zeitung von Deinem Tod erfahren. Keiner hat uns über Deine Krankheit, den Klinikaufenthalt und den Tod informiert. Wie immer in solchen Augenblicken, fehlen mir die Worte und ich hab mir diese ausgeliehen: "Stufen" Wie jede Blüte welkt und jede Jugend Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe Bereit zum Abschied sein und Neubeginne, Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern In and're, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft zu leben. Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten, An keinem wie an einer Heimat hängen, Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten. Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen, Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde Uns neuen Räumen jung entgegensenden, Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden... Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde ! Hermann Hesse In liebevollem Gedenken Deine Großnichte Eva und ihr Ehemann Heinz Ewald

Kondolenz

Von Eva Ewald, Korschenbroich

19.11.2009 um 14:30 Uhr
Mit tiefer Betroffenheit habe ich heute über Hans aus der Zeitung von Deinem Tod erfahren. Keiner hat uns über Deine Krankheit, den Klinikaufenthalt und den Tod informiert. Wie immer in solchen Augenblicken, fehlen mir die Worte und ich hab mir diese ausgeliehen: "Stufen" Wie jede Blüte welkt und jede Jugend Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe Bereit zum Abschied sein und Neubeginne, Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern In and're, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft zu leben. Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten, An keinem wie an einer Heimat hängen, Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten. Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen, Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde Uns neuen Räumen jung entgegensenden, Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden... Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde ! Hermann Hesse In liebevollem Gedenken Deine Großnichte Eva und ihr Ehemann Heinz Ewald

Tageszeitung

vom 19.11.2009