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Noah Große Frintrop

* 15.02.2006
† 09.01.2012
Erstellt von FUNKE Medien NRW GmbH
Angelegt am 09.01.2012
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Über den Trauerfall (4)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Noah Große Frintrop, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Von Simone Wittenborn, Schermbeck

20.01.2012 um 21:38 Uhr von VRS Media
Wir alle vermissen Noah unendlich. Er hat einen leeren Platz hinterlassen, der durch nichts zu ersetzen ist. Connor vermisst ihn besondert. Jeden Abend stehen wir am Fenster, suchen den hellsten Stern und wünschen ihm eine gute Nacht und beten für ihn....

Von Mama und Papa, Schermbeck

17.02.2012 um 16:47 Uhr von VRS Media
Unser geliebter Engel. Du wirst für immer in unserem Herzen bleiben. Du hast unser Leben so sehr bereichert. Wir lieben dich ohne Ende. Wir senden dir einen ganz ganz dicken Kuß.

Von Susanne Große Frintrop, Schermbeck

14.03.2012 um 18:32 Uhr von VRS Media
Ich suche dich wenn nachts die Sterne am Himmel stehn. Mir ist, als müßt ich unter all den Sternen auch den deinen sehn. Und eh am Morgen die Sonne erwacht, hab ich an dich gedacht. Mama

Von Susanne Große Frintrop, Schermbeck

14.03.2012 um 18:39 Uhr von VRS Media
Die meisten Frauen werden durch Zufall Mutter, manche freiwillig, einige unter gesellschaftlichem Druck und ein paar aus reiner Gewohnheit. Dieses Jahr werden 100.000 Frauen Mütter behinderter Kinder werden. Haben Sie sich schon einmal darüber Gedanken gemacht, nach welchen Gesichtspunkten die Mütter behinderter Kinder ausgewählt werden? Ich stelle mir Gott vor, wie er über der Erde schwebt und sich die Werkzeuge der Arterhaltung mit größter Sorgfalt und Überlegung aussucht. Er beobachtet genau und diktiert dann seinem Engel ins riesige Hauptbuch. Schließlich nennt er einem Engel einen Namen und sagt lächelnd: "Der gebe ich ein behindertes Kind." Der Engel wird neugierig: "Warum gerade ihr, oh Herr? Sie ist doch so glücklich." "Eben deswegen", sagt Gott lächelnd. "Kann ich einem behinderten Kind eine Mutter geben, die das Lachen nicht kennt? Das wäre grausam." "Aber hat sie denn die nötige Geduld?" fragt der Engel. "Ich will nicht, dass sie zu viel Geduld hat, sonst ertrinkt sie in einem Meer von Selbstmitleid und Verzweiflung. Wenn der anfängliche Schock überwunden und der Zorn verklungen ist, wird sie es tadellos schaffen. Ich habe sie heute beobachtet. Sie hat Sinn für Selbständigkeit und Unabhängigkeit, die bei Müttern so selten und nötig sind. Verstehst du: das Kind, das ich ihr schenken werde, wird in seiner eigenen Welt leben. Und sie muss es zwingen, in der ihren zu leben, das wird nicht leicht werden." "Aber Herr, soviel ich weiß, glaubt sie nicht einmal an dich. "Gott lächelt. "Das macht nichts, das geht schon in Ordnung. Nein, sie ist hervorragend geeignet. Sie hat genügend Egoismus. "Der Engel ringt nach Luft. "Egoismus? Ist das denn eine Tugend?" Gott nickt. "Wenn sie sich nicht gelegentlich von ihrem Kind trennen kann, wird sie das alles nicht überstehen. Diese Frau ist es, die ich mit einem nicht vollkommenen Kind beschenken werde. Sie weiß es zwar noch nicht, aber sie ist zu beneiden. Nie wird sie ein gesprochenes Wort als etwas Selbstverständliches hinnehmen. Nie einen Schritt für etwas Alltägliches. Wenn ihr Kind zum ersten Mal Mama sagt, wird ihr klar sein, dass sie ein Wunder erlebt. Wenn sie ihrem Kind einen Baum, einen Sonnenuntergang schildert, wird sie ihn so sehen, wie nur wenige Menschen meiner Schöpfung ihn jemals sehen. Ich werde ihr erlauben, alles deutlich zu erkennen, was auch ich erkenne: Unwissenheit, Grausamkeit, Vorurteile. Und ich werde ihr erlauben, sich darüber zu erheben. Sie wird niemals allein sein. Ich werde bei ihr sein, jeden Tag ihres Lebens, jede einzelne Minute, weil sie meine Arbeit eben so sicher tut, als sei sie hier neben mir."