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Hans-Gerhard Sauer

* 25.10.1932
† 24.10.2008
Erstellt von FUNKE Medien NRW GmbH
Angelegt am 24.10.2008
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Tageszeitung

vom 22.11.2008

Tageszeitung

vom 22.11.2008

Tageszeitung

vom 22.11.2008

Von Trauer.de Redaktion, Hamm

27.10.2008 um 22:21 Uhr von VRS Media
Hans-Gerhard Sauer ist einen Tag vor seinem 76. Geburtstag im Klinikum Lüdenscheid gestorben. Noch im Herbst war er mit Freunden auf einer mehrtägigen Wandertour in der Eifel unterwegs, doch einen schweren Lungeninfekt überlebte er nicht. Nach drei Wochen in Krankenhäusern und zuletzt im Koma verstarb der bekannte Evingser (Nordrhein-Westfalen). Um ihn trauern seine Frau und seine vier Kinder, die Schwieger- und Enkelkinder sowie die unzähligen Freunde. Sauer war eine beeindruckende Persönlichkeit in jeder Hinsicht, seine Erscheinung hinterließ stets Eindruck. Seine Familie leitete er als fürsorglicher Patriarch. Sauers führten ein offenes Haus, Gäste waren zu jeder Zeit willkommen. Beruflich war die Holzhandlung sein Lebenswerk, das Unternehmen führt seit Jahren bis heute sein Sohn Klaus. Die Liebe zur Natur und zum Wald, besonders aber zu den Bergen der Alpen begleitete ihn. Dort war er seinem Herrgott nahe, Kraft schöpfte der bis zuletzt vitale Mann aus seinem durch und durch protestantischen Glauben. Seine politische Einstellung bezog er auch aus dem Konservativen, er war ein Verehrer von Franz-Josef Strauß. Als der Kanzler werden wollte, organisierte Sauer die Wahlwerbung für Strauß im Märkischen Kreis. Das polarisierte damals wie heute. Sauer war viele Jahre lang Vorsitzender der Evingser Ortsunion und Ratsmitglied in den Jahren 1975 bis 1984 und 1989 bis 1994. Einige Zeit leitete er den Umweltausschuss. Er wurde mit dem Siegel und dem Ehrenteller der Stadt ausgezeichnet. Fast ein wenig verbittert entfernte er sich später in seinem Leben von der Politik. Nach aktiver politischer und beruflicher Karriere wandte er sein Engagement dem Evingser Heimatverein zu. Hier war er seit Gründung zweiter Vorsitzender. Entgegen seinem früheren Auftreten hielt er sich hier ganz im Hintergrund, half mit, wo er nur konnte. Selbst mit über 70 Jahren spielte er noch mit den Jugendlichen Fußball und schleppte Zementsäcke. Der Heimatverein und damit seine Heimat Evingsen verdanken seiner Tatkraft und seiner Fürsorge enorm viel. Die Stadt ist um eine kantige Persönlichkeit ärmer geworden.

Tageszeitung

vom 27.10.2008