Über den Trauerfall (1)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Erwin Schmidt, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau
22.02.2007 um 20:11 Uhr von VRS MediaDer am 3. März 1926 in Gießen geborene Schmidt war Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande, das ihm 2001 verliehen wurde. Geehrt wurde damit ein Mann, der sich über drei Jahrzehnte in den Dienst der Öffentlichkeit und Allgemeinheit gestellt hatte - als Kommunalpolitiker
ebenso, wie als Vereinsfunktionär.
Er war - so hatte es Landrat Aloys Steppuhn bei der Ordensverleihung formuliert - ein Beispiel für Verantwortung und gelebte Solidarität. Sein Engagement war geprägt von dem Grundsatz, nicht nur Probleme zu
kritisieren, sondern sie auch anzupacken und daran mitzuarbeiten, sie zu beseitigen. Durch sein konsequentes Handeln für die Gemeinschaft, bei dem Schmidt stets ein offenes Ohr für die Belange der Werdohler Bürger
hatte, habe er Zeichen gesetzt, so seinerzeit der Landrat.
Schmidt, der auch Träger des Ehrenringes der Stadt Werdohl war, schloss sich Anfang Oktober 1964 der FDP an, war zunächst als sachkundiger Bürger in städtischen Ausschüssen für die Liberalen tätig und hielt 1975 Einzug in den Rat der Stadt Werdohl, dem er in nunterbrochener Folge bis 1994 angehörte.
Während seiner kommunalpolitischen Tätigkeit war der Mitbegründer des FC Pungelscheid in zahlreichen städtischen Gremien tätig - zum Beispiel im Bau- und Wegeausschuss, im Sport-, Planungs- Jugendwohlfahrts- und Hauptausschuss.
Der frühere Bauunternehmer Erwin Schmidt, der sich besonders für die Jugend eingesetzt, hier mit zur Einrichtung des Jugendraumes Pungelscheid beigetragen und die politische Kultur in Werdohl positiv mit geprägt hat, war auch im Ausschuss für die Belebung der
Partnerschaft mit Derwentside und im Arbeitskreis Stavenhagen erfolgreich tätig.